Netzwerktreffen 2017

Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 22. und 23. Juni im neu eröffneten Kultur Palast Hamburg statt.

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Netzwerktreffen 2017

Donnerstag, 22.6.2017

Der Tag begann mit einer Begrüßungsrunde: Monique Schwitter, Schriftstellerin und Schauspielerin aus der Schweiz, interviewte Petra Kochen (Gabriele Fink Stiftung), Heinz Grasmück (Schulbehörde) und Werner Frömming (Kulturbehörde) zu den Erfahrungen und Perspektiven des Kulturschulprogramms.
Dann folgte ein Impuls von Gesche Lundbeck zum Thema „Kreatives Projektmanagement“. Die KulturLotsin lud alle TeilnehmerInnen zu einem „dramaturgischen Kofferpacken“ ein und vermittelte Möglichkeiten des kreativen Projektmanagements: thematisch gesetzte, freie Stückentwicklung mit den Schülerinnen und Schülern. Nicht die Theateraufführung steht im Fokus, sondern der Weg dorthin!
Unter dem Motto „Kulturelle Bildung als Querschnittsaufgabe“ stellten die Kulturschulen ihre Best-, Good- und Bad-Practice-Beispiele vor, stellten Fragen und diskutierten. Aspekte waren u.a. kollegialer Austausch, Vernetzung und Wege, voneinander zu lernen.
Nach dem Mittagsessen sprach Michael Busch, Lehrer an der Schule Am Heidberg, über das Thema „Kreatives Arbeiten mit digitalen Medien". Mit sowohl allgemeinen als auch konkreten Beispielen aus der Schule zeigte er, welche Möglichkeiten sich für den Unterricht durch digitale Technologie im Klassenraum ergeben können.
Danach war Zeit, um an schuleigenen Aufgaben zu arbeiten und sich mit drei Fragen zu beschäftigen: Was haben wir 2018 erreicht? Was haben wir dafür getan? Welche kreativen Mittel haben wir genutzt?
Wie immer klang der Abend gesellig mit Speis und Trank aus.

Freitag, 23.6.2017

Der Vormittag gehörte drei Workshops in mehreren Räumen: Mable Preach begeisterte die TeilnehmerInnen für ihre Moves und vermittelte, dass gemeinsames Tanzen, soziales Miteinander und das Teilen von Ideen sehr viel Spaß machen kann.
Susanne Keichel zeigte in ihrem Workshop, wie auch komplexe Lerninhalte mit einer Kamera sichtbar gemacht werden können.
Gesche Lundbeck schließlich erschuf mit ihren performancebegeisterten TeilnehmerInnen „One-Minute-Sculptures“ à la Erwin Wurm.
Nach dem Mittagessen präsentierten die TeilnehmerInnen die Ergebnisse der Workshops. Als Abschluss der Veranstaltung fasste Kristina Calvert die Ergebnisse der beiden Tage zusammen und zog ein Fazit mit Blick auf die Ziele des Kulturschulprogramms.

(Carola Jochens)

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