Kooperationen aufbauen

Begegnungen auf Augenhöhe schaffen

Kooperationen aufbauen

Wenn Schulen und außerschulische Partner zusammenarbeiten, begegnen sich zwei Kulturen. Die Organisationsstrukturen sind unterschiedlich, die Erwartungen an den anderen sind vielfältig. Für eine gelingende Kooperation braucht es zunächst erfolgreiche Kommunikation. Nur indem miteinander gesprochen wird, indem die Voraussetzungen und Bedürfnisse in einer anzubahnenden Zusammenarbeit verdeutlicht werden, ergibt sich die Chance auf eine Brücke, die die unterschiedlichen Kulturen verbindet.

Nicht nur Institutionen, auch Menschen begegnen sich in Kooperationsprozessen. Eine unmittelbare Voraussetzung für eine Begegnung auf Augenhöhe ist der Respekt vor der anderen Profession. Lehrerinnen und Lehrer der Kulturschulen sind von dem Mehrwert einer Zusammenarbeit mit einem Künstler, einer Künstlerin überzeugt. Sie gehen davon aus, dass der Künstler, die Künstlerin, die Theaterpädagogin oder der Bildhauer die eigene Expertise ergänzen kann.
TUSCH-Schulen
TUSCH-Schulen (Theater und Schule) üben gelingende Kooperation seit vielen Jahren. Die Kulturschulen können sich an den folgenden Maßstäben orientieren und sich für ihre Kooperationsarbeit nutzen:

Die Voraussetzungen für eine gelingende Zusammenarbeit zwischen Schule und außerschulischem Partner sind geschaffen, wenn z.B.

  • Regeln der Zusammenarbeit festgelegt sind, die Künstler und Institutionen einzuhalten bereit sind;
  • Rechte und Pflichten der Beteiligten definiert worden sind;
  • ein Prozessablauf Inhalt einer schriftlich festgehaltenen Vereinbarung ist, so dass Beteiligte ermessen können, was auf sie zukommt;
  • Binnenstrukturen, sowohl in der Institution Schule als auch in der Institution außerschulsicher Partner entwickelt sind, z.B. in Form von festen Ansprechpartnern;
  • Zeitressourcen bei den Beteiligten abgefragt sind und im Umsetzungsprozess respektiert werden;
  • regelmäßige Termine festgelegt und Rückmeldungsstrukturen definiert sind;
  • die Einbindungen und Strukturen transparent sind: Auftraggeber, Steuerung, Leitung, Teams…
  • die Identifikation mit dem Projekt auf möglichst allen Ebenen erreicht ist: z.B. die Leitungsebenen von Schule und Institution, Umsetzungsverantwortliche, Unterstützer etc.


Die Kulturschulen werden vielfältige Kooperationsprozesse eingehen. Die grundsätzliche Bereitschaft zeichnet eine Kulturschule aus. Welche Institutionen zusammenarbeiten, wie die Zusammenarbeit angebahnt und gestaltet wird, lesen Sie auf der Seite der jeweiligen Schule.