Eröffnung der Kulturschulen

Staatsrat Dr. Michael Voges weiht Hamburger Kulturschulen ein

Eröffnung Kulturschulen Hamburg

1. September 2011 
Mit der offiziellen Einweihung der „Kulturschulen Hamburg“ durch Staatsrat Dr. Michael Voges (Behörde für Schule und Berufsbildung) nimmt das Projekt "Kulturschule Hamburg 2011-2014“ jetzt auch vor aller Öffentlichkeit Fahrt auf. Zu dem feierlichen Festakt in der Schule Altrahlstedt kamen Lehrer und Schüler der sieben Hamburger Schulen, die in einem umfangreichen Bewerbungsverfahren ausgewählt wurden und nun dabei sind, Kulturschulen zu werden.

vergrößern Wünsche für die Kulturschulen steigen in den Himmel. (Bild: ©Torsten Brozynski) Im Einzelnen sind dies die Heinrich-Wolgast-Schule (Hamburg-Mitte), die Grundschule Thadenstraße (Altona) sowie die vier Stadtteilschulen Altrahlstedt (Wandsbek), die Stadtteilschule am Hafen (3 Standorte in Altona und Hamburg-Mitte), die Schulen am Heidberg (Grundschule und Stadtteilschule, Hamburg-Nord), die Kurt-Tucholsky-Schule (Altona) sowie die Elbschule Bildungszentrum Hören und Kommunikation.

Die Veranstaltung begann mit dem Einzug von Schülerabordnungen der sieben Kulturschulen mit individuell gestalteten Schildern. Nach den Begrüßungsreden durch die Schulleiterin Frau Marina Kaminski und die Vorsitzende der Gabriele Fink Stiftung Frau Petra Kochen übermittelte der Staatsrat Dr. Michael Voges die Grüße von Schulsenator Ties Rabe.
Danach flogen vom Schulhof hundert Luftballons mit Wünschen von allen Beteiligten in den frühherbstlichen Himmel. Nach einer kurzen Rap-Vorführung durch die Schüler folgte ein intensiver Meinungsaustausch von Schulleitern, Lehrern, Vertretern der Gabriele Fink Stiftung, die mit ihrem gesamten Vorstand vertreten war, und Vertretern der Schul- und der Kulturbehörde. Kulinarisch begleitet wurde die stimmungsvolle Veranstaltung durch einen von Schülern perfekt gestalteten Imbiss. 

Durch seine Beteiligung dokumentiert der Staatsrat die Unterstützung des Projekts durch den Hamburger Senat und gibt der Kooperation der drei beteiligten Institutionen – der Gabriele Fink Stiftung, der Schulbehörde und der Kulturbehörde – sozusagen den politischen Segen. Das Projekt, das im ersten Schritt auf drei Jahre und maximal auf sieben Jahre angelegt ist, verbindet Bildung und Kultur und stellt einen wichtigen Beitrag zur Schulentwicklung in Hamburg dar.
Kernpunkte sind das Aufbrechen traditioneller Unterrichtsformen zugunsten fächer- und jahrgangsübergreifender Projekte, die Zusammenarbeit mit einzelnen Künstlern und Kulturinstitutionen wie Theatern, Museen oder Kulturzentren sowie die Einbeziehung außerschulischer Lernorte. Der Kulturbegriff ist dabei bewusst weit gefasst, d.h. den Schülern soll nicht nur der Kontakt zur Hochkultur ermöglicht werden, auch die Schul-Kultur – der Umgang miteinander – soll in den Blickpunkt gerückt werden.

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Eindrücke von der Eröffnung der Kulturschulen